Wie soll das bloss weiter gehen?
Heute ist Donnerstag, der Tag der Woche, an welchem ich versuche, Bewerbungen zu schreiben. Damit ist er auch zeitgleich der Tag der Woche, an welchem mein Energiepegel drastisch sinkt und dadurch ist er auch der Tag der Woche, an welchem ich wieder oder vermehrt depressiv werde.
Bewerbungen schreiben...
was bringt das denn überhaupt?
Mich kann keiner brauchen, wäre es anders, dann wäre ich nicht in dieser Situation.
Ich passe nicht in diese Gesellschaft und damit auch nicht in so etwas wie eine "normale Arbeitsbeziehung".
Ich bin und bleibe Alien und somit nicht integrierbar in diese Welt. Ich glaube auch nicht, dass irgendwer in meinem Umfeld wirklich glaubt, dass ich doch irgendwann rein komme und doch behaupten es so viele von ihnen. Alles blinde Idioten oder Lügner? Wer weiss, denn ich war nie ein positivdenker und werde es auch nie, darum sind Donnerstage so übel, denn es sind Bewerbungstage. Tage an denen ich mich aufzubäumen und zu kämpfen habe. Doch bin ich längst des Kämpfens müde geworden.
Meine Zukunft, sofern sie existiert, ist wo anders. Aber ich habe keine Kraft mehr, sie zu suchen, weshalb ihre eventuelle Existenz gar nicht mehr relevant ist.
Ich werde versuchen, so zu tun, als würde ich mich bewerben, dies in der Hoffnung, dass dieser Weg weniger von meiner seltenen und daher kostbaren Energie verbraucht und ich damit länger in dieser unschönen Welt zu vegetieren vermag, damit auch ja niemand das Gefühl haben muss, meinen Suizid verhindert haben zu müssen. Ist sowas doch total schlimm und übel und traurig und katastrophal und und und (könnt ja selber noch Worte anfügen).
Dabei wäre doch die Arbeitslosenstatistik sehr viel besser aussehend, wäre Suizid allgemein akzeptiert. Wer weiss, vielleicht verschenkt das RAV alsbald Boni für Familien von jedem, der sich umbringt. DAS wäre doch mal eine Idee der Statistikverfälschung.
Hough, ich habe mich ausgekotzt!
Mal sehn!
Donnerstag, 10. November 2011
Montag, 31. Oktober 2011
Alte Freunde und ihre Wirkung
Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Es gab auch nichts Neues zu berichten, ich wanke immer noch sehr oft Richtung Depression, doch letzten Sonntag kam spontan Besuch vorbei.
Ein alter Freund von mir besuchte mich. Wir haben uns vermutlich mehr als zwei Jahre vielleicht sogar mehr als drei Jahre nicht gesehen und das obwohl wir über einige Jahre sehr gut befreundet waren und daher oft zusammen unterwegs. Aber das Leben verändert sich und mit ihm die uns umgebenden Menschen.
Wir sprachen über Gott und die Welt, wie es so schön heisst und es tat mir wirklich gut, aber das Beste kam zum Schluss. Er umarmte mich spontan und das war unglaublich, denn dadurch fühlte ich mich seit langem mal wieder gemocht. Es gibt schlicht nichts besseres als eine innige Umarmung, um zu zeigen, dass man jemanden mag.
Es ist daher eindeutig zu lange her, dass ich mit Menschen zusammen war, die frei von Angst auch mal ihre Gefühle zeigen. Ich selbst schliesse sie auch ein, denn sie machen einen verletzlich, dennoch will ich versuchen, sie auch wieder raus zu lassen und dafür danke ich ihm.
Doch das war noch nicht alles. Er erbrachte mir ausserdem den eindeutigen Beweis, dass ich bi bin und ich mich - unter bestimmten Bedingungen - somit auch mit einem Mann an meiner Seite sehen kann. Da jedoch leider nur eine kaum messbare Minderheit der Männer nett, warmherzig und gefühlvoll ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel geringer, einen Mann zu finden, als eine Frau.
Für mich als bisexuelle Frau ist das Problem kleiner, jedoch für die vielen Heteras ist diese Tatsache sehr viel gravierender.
Wobei ich mich bisweilen auch frage, ob Frauen nach zuvielen Ar***löchern die netten Männer gar nicht mehr erkennen können oder vielleicht gar als unmännlich einstufen(?) Sollte dies zutreffen, so blieben diesen Männern wohl nur noch wir Bi-Frauen übrig ;-)
Es mag nun vielleicht naiv klingen, denn manche Männer geben nur vor, sie wären nett. Aber ich habe noch zwei andere sehr gute (männliche) Freunde, die ebenfalls in diese Kategorie gehören. Es gäbe sie also wirklich, aber wie immer bei den wertvollsten Dingen.... sie sind selten.
Ein alter Freund von mir besuchte mich. Wir haben uns vermutlich mehr als zwei Jahre vielleicht sogar mehr als drei Jahre nicht gesehen und das obwohl wir über einige Jahre sehr gut befreundet waren und daher oft zusammen unterwegs. Aber das Leben verändert sich und mit ihm die uns umgebenden Menschen.
Wir sprachen über Gott und die Welt, wie es so schön heisst und es tat mir wirklich gut, aber das Beste kam zum Schluss. Er umarmte mich spontan und das war unglaublich, denn dadurch fühlte ich mich seit langem mal wieder gemocht. Es gibt schlicht nichts besseres als eine innige Umarmung, um zu zeigen, dass man jemanden mag.
Es ist daher eindeutig zu lange her, dass ich mit Menschen zusammen war, die frei von Angst auch mal ihre Gefühle zeigen. Ich selbst schliesse sie auch ein, denn sie machen einen verletzlich, dennoch will ich versuchen, sie auch wieder raus zu lassen und dafür danke ich ihm.
Doch das war noch nicht alles. Er erbrachte mir ausserdem den eindeutigen Beweis, dass ich bi bin und ich mich - unter bestimmten Bedingungen - somit auch mit einem Mann an meiner Seite sehen kann. Da jedoch leider nur eine kaum messbare Minderheit der Männer nett, warmherzig und gefühlvoll ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel geringer, einen Mann zu finden, als eine Frau.
Für mich als bisexuelle Frau ist das Problem kleiner, jedoch für die vielen Heteras ist diese Tatsache sehr viel gravierender.
Wobei ich mich bisweilen auch frage, ob Frauen nach zuvielen Ar***löchern die netten Männer gar nicht mehr erkennen können oder vielleicht gar als unmännlich einstufen(?) Sollte dies zutreffen, so blieben diesen Männern wohl nur noch wir Bi-Frauen übrig ;-)
Es mag nun vielleicht naiv klingen, denn manche Männer geben nur vor, sie wären nett. Aber ich habe noch zwei andere sehr gute (männliche) Freunde, die ebenfalls in diese Kategorie gehören. Es gäbe sie also wirklich, aber wie immer bei den wertvollsten Dingen.... sie sind selten.
Donnerstag, 29. September 2011
Liebe, Küssen und Einsamkeit
Ich verbringe mein Leben momentan in einer selbst gewählten Einsamkeit. Hauptsächlich weil ich mich manchmal selbst nicht ausstehen kann, aber auch aus Angst wieder so sehr verletzt zu werden. Meine bislang erste richtige und gleichzeitig die letzte Liebesbeziehung - oder -affäre oder was auch immer es war - hat mich stark verwundet zurückgelassen.
Trotzdem träume ich des Nachts immer wieder voller Sehnsucht von einer solch starken Liebe, wie ich sie damals empfand - nur bitte ohne den bitteren Nachgeschmack. Aber ohne mich wieder zu öffnen, wird dies nicht geschehen und an Tagen wie heute, wo ich von Liebe und Küssen träumte, da fühle ich mich bereit und öffne mich für die Möglichkeit einer neuen Liebesbeziehung.
Leider regnet es "Die Richtige" nicht einfach vom Himmel, nur weil ich darum bitte, flehe, bete, quengle. Dies braucht natürlich Zeit, die ich auch gerne einräumen möchte, doch meist enden neue Bekanntschaften - und damit mögliche Beziehungen - sehr schnell wieder, weil zuwenig Gemeinsamkeiten oder zuviele.
Ich bin leider auch nicht grade der Typ, der von Selbstsicherheit strotzt, daher schaffe ich es nie, beispielsweise die beeindruckende Frau in der Warteschlange der Kasse nebenan anzusprechen. Ich bin ein Feigling und nur dank der modernen Technik namens Internet und Flirtsites in der Lage Kontakt aufzunehmen.
Doch eigentlich bin ich derzeit ein wenig verknallt, in jemanden, die in so mancher Hinsicht weit weg ist, hauptsächlich wegen ähnlich übler Erfahrung mit ihrer letzten Beziehung. Daher habe ich nicht viel Hoffnung und sehr grosse Hoffnung zugleich. Es ist schwierig zu erklären. Wie immer, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, findet die Komplexität kein Ende.
Und so träume ich weiter von Liebe und Küssen, um dann in meiner - letztlich doch nur teilweise selbst gewählten - Einsamkeit aufzuwachen.
Trotzdem träume ich des Nachts immer wieder voller Sehnsucht von einer solch starken Liebe, wie ich sie damals empfand - nur bitte ohne den bitteren Nachgeschmack. Aber ohne mich wieder zu öffnen, wird dies nicht geschehen und an Tagen wie heute, wo ich von Liebe und Küssen träumte, da fühle ich mich bereit und öffne mich für die Möglichkeit einer neuen Liebesbeziehung.
Leider regnet es "Die Richtige" nicht einfach vom Himmel, nur weil ich darum bitte, flehe, bete, quengle. Dies braucht natürlich Zeit, die ich auch gerne einräumen möchte, doch meist enden neue Bekanntschaften - und damit mögliche Beziehungen - sehr schnell wieder, weil zuwenig Gemeinsamkeiten oder zuviele.
Ich bin leider auch nicht grade der Typ, der von Selbstsicherheit strotzt, daher schaffe ich es nie, beispielsweise die beeindruckende Frau in der Warteschlange der Kasse nebenan anzusprechen. Ich bin ein Feigling und nur dank der modernen Technik namens Internet und Flirtsites in der Lage Kontakt aufzunehmen.
Doch eigentlich bin ich derzeit ein wenig verknallt, in jemanden, die in so mancher Hinsicht weit weg ist, hauptsächlich wegen ähnlich übler Erfahrung mit ihrer letzten Beziehung. Daher habe ich nicht viel Hoffnung und sehr grosse Hoffnung zugleich. Es ist schwierig zu erklären. Wie immer, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, findet die Komplexität kein Ende.
Und so träume ich weiter von Liebe und Küssen, um dann in meiner - letztlich doch nur teilweise selbst gewählten - Einsamkeit aufzuwachen.
Freitag, 2. September 2011
Zuviel Zeit ist böse
Ich lebe seit Dienstag fast ohne Internet, lediglich via mobile phone kann ich noch online und diese Tatsache führt dazu, dass ich wieder viel zuviel Zeit habe, um über alles Mögliche zu grübeln. Dies ist sehr schlecht, wenn ich nämlich in meiner momentanen Verfassung zuviel grüble, dann komme ich schnell in eine tiefe Depression.
In den letzten Tagen fühlte ich auch wieder die grosse Angst, auf ewig allein zu sein. Letztes Jahr durfte ich das erste mal die Liebe kosten, es hielt nicht allzu lange an, aber es gab dennoch genug Vorgeschmack, um sowas gerne wieder und sehr gerne auch richtig zu haben. Das Gefühl der Einsamkeit umgreift mich also derzeit enorm.
Auch schwelgte ich mal wieder in meiner Kindheit - die zwar teils nicht allzu gut war, weshalb ich rund 90% verdrängt habe, aber das, woran ich mich erinnern kann, ist dafür wohl umso besser. Jedenfalls erinnerte ich mich wieder mal an Pinocchio und dessen Wunsch an die Fee, ein richtiger Junge zu sein. Ich wünschte mir auch so eine Fee, damit ich endlich ein richtiges Mädchen bin. Dieser Wunsch blieb immer, wobei er mit dem Älter werden etwas an Wandlung erfuhr. Während meiner X-Files-Zeit waren es die Ausserirdischen, die kommen und "mich korrigieren" und ich so, endlich ein richtiges Mädchen würde. Aber es war auch mal eine Maschine, die sich diesem Problem annimmt und meinen Körper ummodelt - diesmal entlehnt aus Lexx.
Die Tatsache, dass ich mit mir selbst derart im Unreinen bin, ist für andere spürbar, wodurch die meisten Menschen sich nicht allzu sehr mit mir abgeben wollen, schon gar nicht für eine Liebesbeziehung. Wer soviel mit sich rumschleppt, bringt das automatisch in jedwede Beziehung ein und das ist für intensivere Beziehungen der Tod. Insofern braucht man sich auch gar nicht erst mit einem Start einer solchen abgeben... Das frühe Ende ist bereits absehbar. Insofern kann ich die anderen verstehen und würde selber auch so handeln.
In den letzten Tagen fühlte ich auch wieder die grosse Angst, auf ewig allein zu sein. Letztes Jahr durfte ich das erste mal die Liebe kosten, es hielt nicht allzu lange an, aber es gab dennoch genug Vorgeschmack, um sowas gerne wieder und sehr gerne auch richtig zu haben. Das Gefühl der Einsamkeit umgreift mich also derzeit enorm.
Auch schwelgte ich mal wieder in meiner Kindheit - die zwar teils nicht allzu gut war, weshalb ich rund 90% verdrängt habe, aber das, woran ich mich erinnern kann, ist dafür wohl umso besser. Jedenfalls erinnerte ich mich wieder mal an Pinocchio und dessen Wunsch an die Fee, ein richtiger Junge zu sein. Ich wünschte mir auch so eine Fee, damit ich endlich ein richtiges Mädchen bin. Dieser Wunsch blieb immer, wobei er mit dem Älter werden etwas an Wandlung erfuhr. Während meiner X-Files-Zeit waren es die Ausserirdischen, die kommen und "mich korrigieren" und ich so, endlich ein richtiges Mädchen würde. Aber es war auch mal eine Maschine, die sich diesem Problem annimmt und meinen Körper ummodelt - diesmal entlehnt aus Lexx.
Die Tatsache, dass ich mit mir selbst derart im Unreinen bin, ist für andere spürbar, wodurch die meisten Menschen sich nicht allzu sehr mit mir abgeben wollen, schon gar nicht für eine Liebesbeziehung. Wer soviel mit sich rumschleppt, bringt das automatisch in jedwede Beziehung ein und das ist für intensivere Beziehungen der Tod. Insofern braucht man sich auch gar nicht erst mit einem Start einer solchen abgeben... Das frühe Ende ist bereits absehbar. Insofern kann ich die anderen verstehen und würde selber auch so handeln.
Sonntag, 28. August 2011
Respekt
Ich persönlich empfinde es als notwendig, dass man jedweder Existenz ein gewisses Mass an "Grundrespekt" entgegenbringt. Existenzieller Respekt.
Dieser beinhaltet vorallem den Respekt vor der Existenz an sich -> was existiert, verdient diesen Respekt. Somit gilt dieser Respekt nicht nur angeblichen Respektspersonen oder sonst irgendwie künstlich erhobenen "Menschen" sondern absolut allem, jedem Menschen, Tier, Pflanze, allfälligen Nicht-Erdlingen (und damit in gewissem Sinne auch der gesamten Umwelt). Denn sie existieren und damit verdienen sie auch, dass man ihre Art des Denkens, Handelns und Glaubens respektiert.
Dieser Respekt gilt auch für Schwerstverbrecher, wobei auch ich öfters Mühe habe, diesen Respekt zu gewähren, aber ich gebe mir Mühe, denn letztlich muss man auch die Frage beantworten, wieso diese Menschen soweit gingen.
Aber ich schreibe dies hier nicht, weil Verbrecher zu wenig Respekt erhielten, sondern weil es schon sehr viel früher beginnt. Beispielsweise verlangen ältere Menschen, dass man sie aufgrund des Alters respektiert. Dies finde ich teils richtig - da sie existieren, verdienen sie Respekt - aber... Junge Menschen verdienen ebenfalls Respekt, denn sie existieren und fühlen genauso. Doch hier fehlt es dann oft an Respekt und ich bin inzwischen zu der recht extremen Theorie gelangt, dass diese Respektlosigkeit gegenüber Kindern oder Jugendlichen damit zusammenhängt, dass diese oftmals als Eigentum angesehen werden. Kinder, aber oft auch Jugendliche, werden zu selten als eigenständige Wesen angesehen, stetig werden sie mit den Eltern in Verbindung gebracht, da diese ja die Verantwortung haben.
Aber Verantwortung geht nicht einher mit Besitztum.
Gerade letzthin erlebte ich selbst so etwas mit meiner Mutter. Ich sah etwas am Boden liegen, was für mich wie gebrauchter Verbandsstoff aussah, weshalb ich es nicht anfassen wollte. Meine Mutter hob es auf und meinte, es sei nur ein Spielzeug der Katze und wollte es mir geben. Bei mir war jedoch die falsche Assoziation noch zu sehr im Vordergrund, weshalb ich mich weigerte - zumal es eh unwichtig war, ob ich es nun anfasse oder nicht. Aber meine Mutter respektierte meine Entscheidung nicht und warf es mir ins Gesicht.
Ich war sauer!
Soviele Beispiele wie ich für Respektlosigkeit bringen könnte, dieses eine reicht bereits, denn es zeigt perfekt auf, dass meine Entscheidung nicht respektiert wurde, nur weil sie vom Gegenüber als lächerlich angesehen wurde. Dies ist Respektlos. Niemand ausser mir, kann für mich entscheiden, was ich tue (solange ich damit niemandem Schaden zufüge). Dies wäre Respekt und zwar jener Respekt von dem ich hier schreibe.
Ich glaube ausserdem, dass existenzieller Respekt anderen gegenüber auch eher bei Humanities zu finden sind, denn die Mankinds müssen ja andere zerstören können und da wäre Respekt bloss im Weg.
Dieser beinhaltet vorallem den Respekt vor der Existenz an sich -> was existiert, verdient diesen Respekt. Somit gilt dieser Respekt nicht nur angeblichen Respektspersonen oder sonst irgendwie künstlich erhobenen "Menschen" sondern absolut allem, jedem Menschen, Tier, Pflanze, allfälligen Nicht-Erdlingen (und damit in gewissem Sinne auch der gesamten Umwelt). Denn sie existieren und damit verdienen sie auch, dass man ihre Art des Denkens, Handelns und Glaubens respektiert.
Dieser Respekt gilt auch für Schwerstverbrecher, wobei auch ich öfters Mühe habe, diesen Respekt zu gewähren, aber ich gebe mir Mühe, denn letztlich muss man auch die Frage beantworten, wieso diese Menschen soweit gingen.
Aber ich schreibe dies hier nicht, weil Verbrecher zu wenig Respekt erhielten, sondern weil es schon sehr viel früher beginnt. Beispielsweise verlangen ältere Menschen, dass man sie aufgrund des Alters respektiert. Dies finde ich teils richtig - da sie existieren, verdienen sie Respekt - aber... Junge Menschen verdienen ebenfalls Respekt, denn sie existieren und fühlen genauso. Doch hier fehlt es dann oft an Respekt und ich bin inzwischen zu der recht extremen Theorie gelangt, dass diese Respektlosigkeit gegenüber Kindern oder Jugendlichen damit zusammenhängt, dass diese oftmals als Eigentum angesehen werden. Kinder, aber oft auch Jugendliche, werden zu selten als eigenständige Wesen angesehen, stetig werden sie mit den Eltern in Verbindung gebracht, da diese ja die Verantwortung haben.
Aber Verantwortung geht nicht einher mit Besitztum.
Gerade letzthin erlebte ich selbst so etwas mit meiner Mutter. Ich sah etwas am Boden liegen, was für mich wie gebrauchter Verbandsstoff aussah, weshalb ich es nicht anfassen wollte. Meine Mutter hob es auf und meinte, es sei nur ein Spielzeug der Katze und wollte es mir geben. Bei mir war jedoch die falsche Assoziation noch zu sehr im Vordergrund, weshalb ich mich weigerte - zumal es eh unwichtig war, ob ich es nun anfasse oder nicht. Aber meine Mutter respektierte meine Entscheidung nicht und warf es mir ins Gesicht.
Ich war sauer!
Soviele Beispiele wie ich für Respektlosigkeit bringen könnte, dieses eine reicht bereits, denn es zeigt perfekt auf, dass meine Entscheidung nicht respektiert wurde, nur weil sie vom Gegenüber als lächerlich angesehen wurde. Dies ist Respektlos. Niemand ausser mir, kann für mich entscheiden, was ich tue (solange ich damit niemandem Schaden zufüge). Dies wäre Respekt und zwar jener Respekt von dem ich hier schreibe.
Ich glaube ausserdem, dass existenzieller Respekt anderen gegenüber auch eher bei Humanities zu finden sind, denn die Mankinds müssen ja andere zerstören können und da wäre Respekt bloss im Weg.
Samstag, 27. August 2011
Mankind or humanity?
Im Englischen gelten beide Wörter als dasselbe: Menschheit. Natürlich wurden früher, als das Wort entstand, nur Männer als Menschen angesehen und daher ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass Mankind zuerst da war.
Aus meiner Sicht - und ich weiss, dass ich damit nicht alleine bin - sind die beiden Worte jedoch überhaupt nicht dasselbe oder das Gleiche. Eher im Gegenteil.
Mankind würde ich eher als Mannheit bezeichnen, jedoch kommt auch das nicht ganz hin, denn ich schätze, dass Mankind aus rund 90% Männer und bis zu 20% Frauen besteht. Wohingegen Humanity aus rund 80% Frauen und den restlichen rund 10% Männer besteht.
Wieso ich das so differenziere liegt wahrscheinlich nicht so eindeutig auf der Hand. Aber Humanity heisst nicht nur Menschheit sondern auch Menschlichkeit und genau daran hänge ich den Hauptunterschied auf. Menschlichkeit ist etwas was Mankind so gut wie gar nicht in sich hat.
Denn der Mankind geht es um Konkurrenz, Macht, Beherrschen oder wie es schon in der Bibel steht: Untertan machen.
Wohingegen Humanity eben auch vieles mit Menschlichkeit gleichsetzt, Solidarität, Mitgefühl und füreinander da sein, einander helfen. Dies sind Dinge, die die Menschlichkeit ausmachen und somit (leider) nur in der Humanity vorhanden sind.
Wer zur Mankind gehört, legt wert auf Status, Macht und dergleichen. Er bekämpft alle, die ihn gefährden oder ihm die genannten Dinge gar wegnehmen wollen. Ebenfalls sieht diese Gruppe andersartiges als gefährlich an, was darum bekämpft werden muss. Da die Mehrheit von Mankind aus Männer besteht, ist beispielsweise alles weibliche andersartig, sprich gefährlich, und muss daher bekämpft werden.
Man sehe sich nur einmal um, in den Chefetagen von Firmen oder in der Politik, selbst wenn da eine Frau sichtbar ist, so mussten die meisten von ihnen - vielleicht sogar alle - sich an die Mankind'sche Art anpassen, um so weit kommen zu können.
Allerdings ist nun Humanity nicht mit purer Weiblichkeit gleichzusetzen, dies wäre wiederum falsch. Man denke hier einmal an Henry Dunant. Seine Menschlichkeit und sein Mitgefühl für verwundete Soldaten führten letztlich zur Entstehung des Roten Kreuzes. Aber Humanity wirkt auch im kleinen, wie in der eigenen Familie oder die Versorgung der Gebrechlichen und Ähnliches.
Wenn ich sehe, wie Altersheime heute arbeiten - eben Mankind-mässig - dann graust es mir, denn es geht um's liebe Geld. Menschen werden nur noch vom Bett, an den Tisch chauffiert und wieder zurück. Letzthin fragte ich mich, was eigentlich der Unterschied zwischen einem Altersheim und einem Friedhof ist. Der einzige den ich fand war, das Warten. Im Altersheim warten die Menschen auf den Tod, denn, dass diese Menschen Leben, davon kann kaum noch gesprochen werden, viel eher sind es Untote, noch nicht gestorbene, aber doch bereits halb vergessene.
Wir leben in einer Mankind-Gesellschaft, welche fast keinerlei Humanität mehr besitzt. Letzthin kam mal wieder das Thema Vorschule auf und die angebliche Vorbereitung von Kindern auf die Welt. Meine Mutter meinte dazu, dass heutzutage nicht mehr Kinder erzogen sondern stattdessen Roboter gezüchtet würden. Sie hat recht, denn Kinder sollten Kinder sein dürfen und nicht schon im Baby-Alter Baby-Zeichensprache lernen oder ähnlichen Unsinn. Kinder werden dadurch nur zerstört, aber sie sollen ja irgendwann als Erwachsene Roboterlike malochen.
Ich muss daher zugeben, ich bin im Sinne dieser Mankind-Gesellschaft nicht "sozialisierbar". Ich bin kein Roboter. Ich kann nicht sinnlose Arbeit verrichten, nur um überhaupt irgendwas zu tun, weil ich ja sonst Arbeitslos bin und sowas absolut frevlerisch ist. Ich müsste meine Menschlichkeit, meinen Sinn für Gerechtigkeit und so einige andere Prinzipien verraten, wollte ich ein "ehrbares Mitglied dieser Gesellschaft" sein.
Aber hier stehe ich und sage nein. Ich verrate mich nicht.
Ich bin Teil der Humanity!
Aus meiner Sicht - und ich weiss, dass ich damit nicht alleine bin - sind die beiden Worte jedoch überhaupt nicht dasselbe oder das Gleiche. Eher im Gegenteil.
Mankind würde ich eher als Mannheit bezeichnen, jedoch kommt auch das nicht ganz hin, denn ich schätze, dass Mankind aus rund 90% Männer und bis zu 20% Frauen besteht. Wohingegen Humanity aus rund 80% Frauen und den restlichen rund 10% Männer besteht.
Wieso ich das so differenziere liegt wahrscheinlich nicht so eindeutig auf der Hand. Aber Humanity heisst nicht nur Menschheit sondern auch Menschlichkeit und genau daran hänge ich den Hauptunterschied auf. Menschlichkeit ist etwas was Mankind so gut wie gar nicht in sich hat.
Denn der Mankind geht es um Konkurrenz, Macht, Beherrschen oder wie es schon in der Bibel steht: Untertan machen.
Wohingegen Humanity eben auch vieles mit Menschlichkeit gleichsetzt, Solidarität, Mitgefühl und füreinander da sein, einander helfen. Dies sind Dinge, die die Menschlichkeit ausmachen und somit (leider) nur in der Humanity vorhanden sind.
Wer zur Mankind gehört, legt wert auf Status, Macht und dergleichen. Er bekämpft alle, die ihn gefährden oder ihm die genannten Dinge gar wegnehmen wollen. Ebenfalls sieht diese Gruppe andersartiges als gefährlich an, was darum bekämpft werden muss. Da die Mehrheit von Mankind aus Männer besteht, ist beispielsweise alles weibliche andersartig, sprich gefährlich, und muss daher bekämpft werden.
Man sehe sich nur einmal um, in den Chefetagen von Firmen oder in der Politik, selbst wenn da eine Frau sichtbar ist, so mussten die meisten von ihnen - vielleicht sogar alle - sich an die Mankind'sche Art anpassen, um so weit kommen zu können.
Allerdings ist nun Humanity nicht mit purer Weiblichkeit gleichzusetzen, dies wäre wiederum falsch. Man denke hier einmal an Henry Dunant. Seine Menschlichkeit und sein Mitgefühl für verwundete Soldaten führten letztlich zur Entstehung des Roten Kreuzes. Aber Humanity wirkt auch im kleinen, wie in der eigenen Familie oder die Versorgung der Gebrechlichen und Ähnliches.
Wenn ich sehe, wie Altersheime heute arbeiten - eben Mankind-mässig - dann graust es mir, denn es geht um's liebe Geld. Menschen werden nur noch vom Bett, an den Tisch chauffiert und wieder zurück. Letzthin fragte ich mich, was eigentlich der Unterschied zwischen einem Altersheim und einem Friedhof ist. Der einzige den ich fand war, das Warten. Im Altersheim warten die Menschen auf den Tod, denn, dass diese Menschen Leben, davon kann kaum noch gesprochen werden, viel eher sind es Untote, noch nicht gestorbene, aber doch bereits halb vergessene.
Wir leben in einer Mankind-Gesellschaft, welche fast keinerlei Humanität mehr besitzt. Letzthin kam mal wieder das Thema Vorschule auf und die angebliche Vorbereitung von Kindern auf die Welt. Meine Mutter meinte dazu, dass heutzutage nicht mehr Kinder erzogen sondern stattdessen Roboter gezüchtet würden. Sie hat recht, denn Kinder sollten Kinder sein dürfen und nicht schon im Baby-Alter Baby-Zeichensprache lernen oder ähnlichen Unsinn. Kinder werden dadurch nur zerstört, aber sie sollen ja irgendwann als Erwachsene Roboterlike malochen.
Ich muss daher zugeben, ich bin im Sinne dieser Mankind-Gesellschaft nicht "sozialisierbar". Ich bin kein Roboter. Ich kann nicht sinnlose Arbeit verrichten, nur um überhaupt irgendwas zu tun, weil ich ja sonst Arbeitslos bin und sowas absolut frevlerisch ist. Ich müsste meine Menschlichkeit, meinen Sinn für Gerechtigkeit und so einige andere Prinzipien verraten, wollte ich ein "ehrbares Mitglied dieser Gesellschaft" sein.
Aber hier stehe ich und sage nein. Ich verrate mich nicht.
Ich bin Teil der Humanity!
Freitag, 5. August 2011
Zweifel, Aufgabe und ähnliches
Immer wieder zweifle ich an so gut wie allem. Ein schönes Beispiel dafür ist eine heute geführte Diskussion über "Die Entstehung".
Manche sagen wir stammen von den Affen ab, andere behaupten wir seien von Gott erschaffen. Was sollen das für Antworten sein? Doch wohl kaum eine, die die Frage "Woher kommen wir?" beantwortet. Egal was man glauben mag, letztlich stellt sich die Frage, woher kam das vorherige.
Menschen und Affen haben vieles gemeinsam, zuvieles um es zu leugnen. Also gut, wir stammen von denen ab. Aber was war vorher und was war davor? Irgendwo landen wir dann bei der Ursuppe und den Einzellern und noch weiter davor ist dann schon bald der Urknall oder so.
Letztlich dürfte alles Zufall gewesen sein. Ob nun Gott zufällig entstand und sich aus Langeweile ein Terrarium voller Halbaffen... entschuldigung, voller Menschen erschuf oder ob der Zufall direkt das Leben erschuf, wie wir es zu kennen glauben.
Aber Zweifel führen doch auch immer zur Frage, wieviel soll man noch ertragen, wieviel soll man noch in einen wohl aussichtslosen Kampf investieren. Wenn soviele Menschen einen am liebsten ausmerzten, wieso soll man denen nicht ihren Willen lassen und es allenfalls sogar selbst tun? Wäre das nicht Uneigennutz in seiner reinsten Form, wenn ich einfach der Mehrheit nachgebe und sogar niemand anderem die Aufgabe überlasse, mich auszumerzen? Niemand braucht sich dann schuldig fühlen, weil es sicherlich meinem Hang zu diesem oder jenem anzukreiden ist, dass ich diese "schändliche Tat" durchgeführt habe. Aber eines ist klar, sollte es jeeeemals dazu kommen, dass ich aufgebe, dann liegt das nur an der Gesellschaft, die alles daran setzt, mich auszumerzen; dies jedoch nicht direkt tun kann, sondern mich in den Suizid zu treiben versucht mittels Mobbing, Diskriminierung und ähnlichem.
Doch manche meinen ich hätte Glück, weil meine Familie grösstenteils hinter mir steht. Dabei muss ich sagen, kommen sie doch schlicht damit zurecht, was mit mir los ist, wirklich akzeptieren und damit gut umgehen, können sie nach wie vor nicht. Aber da ist eh die Haltung dahinter, dass die Familie einen Lieben muss, sofern sie wirklich eine Familie ist. Ausserhalb der Familie gibt es eine Person, die mich so nehmen kann, wie ich bin. Traurig finde ich, obschon nun sicher manche sagen, dass Andere gar niemanden haben. Das stimmt sicher, doch ist dies vielleicht sogar ein Vorteil, denn dann ist keiner da, der einen zurückhält und von dem man weiss, dass es ihn schwer treffen würde, würde man aufgeben. Also gibt man nicht auf und kämpft weiter, obwohl man innerlich vielleicht schon längst aufgab. Man wird ständig mehr ausgehöhlt, verliert immer mehr an Energie, bis man erneut zusammenbricht und sich die immer wieder gleichen Fragen stellt: Wieviel soll ich noch ertragen?
Ich kann daher verstehen, wieso sich die Mehrheit den (zumeist idiotischen) gesellschaftlichen Konventionen unterwirft. Es ist schwer, dagegen anzukommen. Erst recht, wenn man (relativ) offensichtlich so anders ist. Ich fühle mich daher sehr oft als den Menschen nicht zugehörig. Denn ich BIN anders, ich denke selber, ich tue soweit möglich, was ich als richtig finde und nicht was die Gesellschaft als richtig empfindet. Eines meiner Mottos lautet daher auch: "Leben und leben lassen, solange niemandem geschadet wird." Jemanden ändern zu wollen, ist erst dann rechtens, wenn anderen von demjenigen geschadet wird. Ansonsten soll der dies (was auch immer) tun, denn es ist sein "Bier". Aber nein, immer wieder müssen sich alle einmischen und meinen, es besser zu wissen und das finde ich übel.
Manche sagen wir stammen von den Affen ab, andere behaupten wir seien von Gott erschaffen. Was sollen das für Antworten sein? Doch wohl kaum eine, die die Frage "Woher kommen wir?" beantwortet. Egal was man glauben mag, letztlich stellt sich die Frage, woher kam das vorherige.
Menschen und Affen haben vieles gemeinsam, zuvieles um es zu leugnen. Also gut, wir stammen von denen ab. Aber was war vorher und was war davor? Irgendwo landen wir dann bei der Ursuppe und den Einzellern und noch weiter davor ist dann schon bald der Urknall oder so.
Letztlich dürfte alles Zufall gewesen sein. Ob nun Gott zufällig entstand und sich aus Langeweile ein Terrarium voller Halbaffen... entschuldigung, voller Menschen erschuf oder ob der Zufall direkt das Leben erschuf, wie wir es zu kennen glauben.
Aber Zweifel führen doch auch immer zur Frage, wieviel soll man noch ertragen, wieviel soll man noch in einen wohl aussichtslosen Kampf investieren. Wenn soviele Menschen einen am liebsten ausmerzten, wieso soll man denen nicht ihren Willen lassen und es allenfalls sogar selbst tun? Wäre das nicht Uneigennutz in seiner reinsten Form, wenn ich einfach der Mehrheit nachgebe und sogar niemand anderem die Aufgabe überlasse, mich auszumerzen? Niemand braucht sich dann schuldig fühlen, weil es sicherlich meinem Hang zu diesem oder jenem anzukreiden ist, dass ich diese "schändliche Tat" durchgeführt habe. Aber eines ist klar, sollte es jeeeemals dazu kommen, dass ich aufgebe, dann liegt das nur an der Gesellschaft, die alles daran setzt, mich auszumerzen; dies jedoch nicht direkt tun kann, sondern mich in den Suizid zu treiben versucht mittels Mobbing, Diskriminierung und ähnlichem.
Doch manche meinen ich hätte Glück, weil meine Familie grösstenteils hinter mir steht. Dabei muss ich sagen, kommen sie doch schlicht damit zurecht, was mit mir los ist, wirklich akzeptieren und damit gut umgehen, können sie nach wie vor nicht. Aber da ist eh die Haltung dahinter, dass die Familie einen Lieben muss, sofern sie wirklich eine Familie ist. Ausserhalb der Familie gibt es eine Person, die mich so nehmen kann, wie ich bin. Traurig finde ich, obschon nun sicher manche sagen, dass Andere gar niemanden haben. Das stimmt sicher, doch ist dies vielleicht sogar ein Vorteil, denn dann ist keiner da, der einen zurückhält und von dem man weiss, dass es ihn schwer treffen würde, würde man aufgeben. Also gibt man nicht auf und kämpft weiter, obwohl man innerlich vielleicht schon längst aufgab. Man wird ständig mehr ausgehöhlt, verliert immer mehr an Energie, bis man erneut zusammenbricht und sich die immer wieder gleichen Fragen stellt: Wieviel soll ich noch ertragen?
Ich kann daher verstehen, wieso sich die Mehrheit den (zumeist idiotischen) gesellschaftlichen Konventionen unterwirft. Es ist schwer, dagegen anzukommen. Erst recht, wenn man (relativ) offensichtlich so anders ist. Ich fühle mich daher sehr oft als den Menschen nicht zugehörig. Denn ich BIN anders, ich denke selber, ich tue soweit möglich, was ich als richtig finde und nicht was die Gesellschaft als richtig empfindet. Eines meiner Mottos lautet daher auch: "Leben und leben lassen, solange niemandem geschadet wird." Jemanden ändern zu wollen, ist erst dann rechtens, wenn anderen von demjenigen geschadet wird. Ansonsten soll der dies (was auch immer) tun, denn es ist sein "Bier". Aber nein, immer wieder müssen sich alle einmischen und meinen, es besser zu wissen und das finde ich übel.
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